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Soziale Betreuung

Soziale Betreuung Generationenbrücke

Miteinander statt Betreuung – wir nehmen Sie so an, wie Sie sind!

Wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie Sie als unser Tagesgast glücklich am Ende des Tages heimgehen und sich schon auf den nächsten Besuch freuen!

Deswegen wollen wir nicht nach einem festen strikten Betreuungsplan arbeiten.

Wie Erwin Böhm (Österreichischer Pflegewissenschaftler) schon sagte:  „Betreuungspläne sind nicht „normal“ und Normalität ist eines der wichtigsten Attribute, gerade für die Pflege von Menschen mit Demenz.

Wir wollen, dass auch diese Menschen in unseren Tagesablauf integriert sind und diese benötigen kaum Betreuungspläne. Wir wollen viel mehr an der Normalität des Menschen mit und ohne Demenz anknüpfen.

Für die meisten weiblichen Tagesgäste ist es normal beim Zubereiten der Speisen mit zu helfen. Tücher zusammenzulegen, einfach hauswirtschaftliche Tätigkeiten zu übernehmen. Viele männliche Gäste fühlen sich für den Garten zuständig oder wollen Kleinigkeiten reparieren.

Kaum einer würde sich Dienstag schon freuen, dass er Donnerstag wieder am ordentlich gedeckten Tisch nutzlos verharren darf.

Die Angebote werden jeweils den Bedürfnissen und Möglichkeiten der gesamten Gruppe und des einzelnen Gastes so angepasst, dass dieser mit Lust und Lebensfreude dabei sein kann und das Wohlbefinden der Beteiligten gefördert wird.

Tagesgäste, die diese Angebote nicht wahrnehmen möchten, haben die Möglichkeit, ihren individuellen Interessen nachzugehen oder einfach nur die Geschehnisse zu beobachten.

Angebote der sozialen Betreuung

  • Bezug zum aktuellen Tagesgeschehen / Zeitungsrunde (gemeinsames Lesen der Zeitung, incl. Gespräch darüber)
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten, wie z.B. Wäsche zusammenlegen, Pflanzen gießen, Tisch decken, Gemüse und Obst haltbar machen und einwecken.
  • Vor- und Zubereiten von Mahlzeiten,  wie z.B. Kartoffeln schälen, Gemüse schneiden, Fingernudeln drehen, Knödel formen, usw
  • Backrunde, wir backen unseren Kuchen zum Kaffeeklatsch selber. Ebenfalls backen wir unser Brot mindesten einmal pro Woche auch selber.
  • 10-Minuten-Aktivierungen in verschieden Formen und Arten. z.B ist unsere elektronische  Katze „Mau Mau“ sehr beliebt bei demenziell erkrankten Gästen, da sie sehr echt wirkt und schnurrt und miaut.
  • Sportliche Aktivitäten in Form von Sitzgymnastik, Kraft- und Balancetraining zur Sturzprävention und „Fahrradfahren“ mit unserem Mini Heimtrainer
  • Spielrunde, wir spielen viele verschiedene Gesellschaftsspiele wie diverse Kartenspiele, „Mensch Ärger Dich nicht“, Mühle,  Bingo, usw…
  • Gedächtnistraining mit Hilfe methodisch eingesetzter Übungsspiele, z. B. zur Wortfindung, Erinnerung, Konzentration usw. auch für Demenzkranke, z.B.  in Form von Ergänzung der Redewendungen, Reimen, usw
  • kreatives Gestalten (Basteln, Malen, Handwerken zur Erhaltung der Sinne, der Feinmotorik und der Lebensfreude, z.B. Adventskranz binden, Ostergestecke)
  • musische Tätigkeiten (Singen, Sitztänze zur Aktivierung, Koordination verschiedener Fähigkeiten, Erhaltung der Lebensfreude)
  • Tierischer Besuch, uns besuchen regelmäßig sehr liebe Hunde und Katzen, die  sich über viele Streicheleinheiten und Leckerlis freuen.
  • Ausflüge, Feiern und Spaziergänge, z.B. alljährlicher Ausflug zum „Korea Wirt“ im Otterbachtal oder Faschingsfeier und Weihnachtsfeier gehören fest zum Jahresplan.

Generationenbrücke

Unsere Generationenbrücke verbindet Jung und Alt.

Dürfen wir vorstellen: Unsere perfekten Nachbarn!

Das Glück liegt oft so nah – genauer gesagt, liegt es für uns direkt neben den Regensburger Stubn: der städtische Kindergarten „Marienstraße“.

Gemeinsame Aktionen mit den quirligen Kleinen schaffen unvergessliche Begegnungssituationen und herzerwärmende Momente. Durch die Kontinuität der kleinen Besucher – meist kommen die gleichen acht Kinder mit ihren drei Erzieherinnen – in unserer Tagespflege entstehen ehrliche Beziehungen voller Wertschätzung. Berührungsängste oder Vorurteile gibt es nicht. Geschichten aus der Vergangenheit unserer Seniorinnen und Senioren klingen wie Märchen für die Kleinen. Mit großen Augen wird voller Interesse gelauscht, wenn von der „alten“ Zeit erzählt wird. Diese intergenerative Arbeit fördert alle: die Großen und die Kleinen, die Alten und die Jungen. Spaß, Lebendigkeit und Freude pur herrscht in unseren Regensburger Stubn, wenn es heißt: Hurra – heute bauen wir wieder unsere Generationenbrücke!

„Da entstehen kleine Freundschaften!“ sagt Barbara W. , 89. Sie hat selbst keine Kinder, die Treffen mit den Kleinen aus dem Kindergarten genießt sie umso mehr.

Bei den Begegnungen erleben beide Generationen Wertschätzung, Verbundenheit und Freude. Die Senioren werden durch die ansteckende  Lebendigkeit der Kinder angeregt.

Außerdem erfahren sie eine besondere Abwechslung vom Alltag und haben die Möglichkeit, ihr Wissen den Kindern in manchen Situationen weiterzugeben.